Archiv der Kategorie: Allgemein

Olivenöl-Bestellaktion 2019

Liebe Olivenöl-Freundinnen und -Freunde,
auch im nächsten Jahr 2019 planen wir wieder eine gemeinsame Olivenölbestellung, so wie wir es in 2017 und 2018 gemeinsam gemacht haben. Derzeit erwarten wir mit Spannung die Nachricht unserer Ölbauern und -bäuerinnen über die Ernte in 2019.  Denn Oliven sind ein natürliches Erzeugnis und ihre Ernte unterliegt somit saisonalen Schwankungen. Sobald wir Näheres wissen, informieren wir alle unsere Bestellerinnen und Besteller per E-Mail. Sollten Sie/ Solltest Du in 2019 erstmalig mit uns bestellen wollen, so schreiben Sie/ schreibe uns einfach eine E-Mail an hellassolibo@web.de, damit wir Sie/ Dich in unseren Verteiler aufnehmen können.28619366_1236859203117210_3921866643699219631_o

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Wir unterstützen Bochum SEEBRÜCKE

Seebrücke Bochum
Stoppt das Sterben im Mittelmeer und in der Wüste! 

Website Seebrücke Bochum

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Anstatt Grenzen dicht zu machen und Seenotretter*innen zu kriminalisieren, brauchen wir sichere Fluchtwege und Häfen und solidarische Städte, die bereit sind, Geflüchtete aufzunehmen.

Momentan werden die Rettungsschiffe daran gehindert, Flüchtende auf dem Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Das Engagement der Seenotrettungsorganisationen wird kriminalisiert und ihre Schiffe am Auslaufen gehindert. In Seenot geratene Flüchtlinge in das Bürgerkriegsland Libyen zurück zu bringen, verstößt gegen internationales Recht. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen erklärt: „Nach geltendem Recht müssen Menschen, die aus Seenot gerettet werden, zu einem sicheren Ort gebracht werden.“

Gegen diese menschenverachtende Politik hat sich die internationale SEEBRÜCKE-Bewegung gebildet – getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und solidarische Städte.

Auch das Sterben im Sandmeer der Wüstenrouten muss ein Ende haben. Für die Abschottung Europas bekommen afrikanische Regierungen viel Geld von Deutschland und von der EU. Die Wüstenroute als möglicher Fluchtweg ist blockiert. Das hat weitreichende Folgen und zwingt Flüchtende auf immer gefährlichere Routen. „Die Wüste ist zu einem riesigen Friedhof geworden“, sagen die Menschen aus den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. „Die Toten im Mittelmeer sieht man, die in der Wüste nicht.“ Die Verschiebung der EU-Außengrenze weit in den afrikanischen Kontinent ist tödlich. Mit einer Bekämpfung von Fluchtursachen hat dies nichts zu tun.

Fluchtursachen zu bekämpfen ist richtig – Flüchtlinge dem Sterben auszuliefern ist ein Verbrechen!

Samstag 06.10.2018 // 11:30 Uhr // Bochum
Auftakt: Hauptbahnhof // anschließend Demonstration
12.45 Uhr Kundgebung Dr.-Ruer-Platz

Bekennt Farbe! Unsere Farbe ist Orange!
Zeigt die Farbe der Rettungswesten Orange überall als Zeichen der grenzenlosen Solidarität mit Geflüchteten und der Seenotrettung. Tragt ein orangefarbenes Tuch, ein T-Shirt, eine Warnweste, Fahnen, Schilder, etc.

Forderungen an den Bochumer Rat und an die Bundesregierung:

  • Aktuell übernimmt die Stadt Bochum für 1.000 Geflüchtete weniger Verantwortung, als es der Landesschlüssel für NRW eigentlich vorsieht, weil die zentrale Erstaufnahme von Geflüchteten für NRW in Bochum eingerichtet worden ist. Wir fordern mindestens diese 1.000 Plätze für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen, die aus Seenot gerettet worden sind.
  • Ankerzentren für die zentrale Unterbringung von Flüchtlingen lehnen wir entschieden ab. Geflüchtete sollen während ihrer Anerkennungsverfahren dezentral in den Städten untergebracht werden und Gelegenheit haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und die Sprache zu lernen. Für Kinder müssen ausreichend Plätze in Kindertageseinrichtungen und in Schulen zur Verfügung gestellt werden.
  • Alle haben das Recht auf menschenwürdige Wohnverhältnisse. Wir fordern, dass die Stadt Bochum ihr eigenes Unterbringungs- und Betreuungskonzept endlich einhält. Es muss außerdem das Ziel sein, alle Menschen, die in Bochum leben, statt in engen Containern und anderen Massenunterkünften dezentral in eigenen Wohnungen unter zu bringen. Diskriminierende bürokratische Hürden und Regelungen, mit denen die Stadt Geflüchteten aus den meisten Herkunftsländern eine Privatwohnungsnahme verunmöglicht, müssen abgeschafft werden. Nötig ist außerdem eine Offensive für bezahlbare Mieten und kommunalen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau, von der alle in Bochum profitieren.
  • Familien gehören zusammen und Kinder sollten gemeinsam mit ihren Geschwistern und ihren Eltern aufwachsen. Die Begrenzung auf bundesweit 1.000 Personen bei der Familienzusammenführung bedeutet für viele Geflüchtete jahrelang – womöglich sogar für immer – von ihren Familien getrennt zu sein. Wir fordern großzügige Regelungen beim Familiennachzug, um zu verhindern, dass verzweifelte Angehörige auf lebensgefährliche Fluchtrouten gezwungen werden.
  • Zahlreiche Menschen fliehen vor gewaltsamen Konflikten, die auch mit deutschen Waffen ausgetragen werden. Wir fordern, dass das Ausfuhrverbot von Waffen in Krisenregionen endlich konsequent durchgesetzt wird und insgesamt ein Verbot von Rüstungsexporten.
  • Für Menschen, die gezwungen sind, vor Krieg, Klimawandel, Umweltzerstörung, Elend und Verfolgung aus ihren Herkunftsländern zu fliehen, müssen legale und sichere Fluchtwege nach Europa und nach Deutschland eingerichtet werden.

Waldbrandkatastrophe in Attika

Die jüngsten Waldbrände  (23. Juli 2018) haben mehr als 80 Todesopfer gefordert und der Ferienort Mati in der Nähe von Rafina ist ausgelöscht. Die Flammen rasten bei starken Winden mit 70 Km/h durch den Badeort, dessen Bebauung wie in vielen anderen attraktiven Küstenabschnitten Griechenlands größtenteils chaotisch erfolgt ist. Villen und Hotels sind buchstäblich ans Wasser gebaut worden, sodass die Fluchtwege zum Strand vielfach durch Mauern versperrt waren.  Nur wenige Strandabschnitte sind überhaupt noch öffentlich zugänglich. Die Häuser wurden mitten in die Pinien gesetzt, an Fluchtwege und Brandschutz wurde nicht gedacht. Die Ausrüstung von Feuerwehr und Brandwacht sind aufgrund der Kürzungspolitik massiv reduziert worden. Nicht zuletzt wegen der Sparmaßnahmen waren Löschflugzeuge aufgrund von mangelnder Wartung nicht funktionstüchtig oder standen nur in begrenzter Zahl zur Verfügung. Eine Petition fordert, dass die von den Waldbränden betroffenen Gebiete wieder aufgeforstet werden, so wie es das Gesetz auch vorsieht,  und nicht  – wie so oft in der Vergangenheit – als neues Bauland erschlossen werden. Gleichzeitig geht eine enorme Welle an Solidarität durch das Land. Menschen stehen Schlange um Blut zu spenden, an allen Orten werden Medikamente und Hilfsgüter gesammelt, die Zeitungen berichten von Ägyptern und Kurden, Migranten in Athen, die vor den Flammen ins Meer Geflüchtete mit ihren Fischerbooten retteten. Türkische Zeitungen titelten griechisch: „Euer Schmerz ist unser Schmerz“. Und auch in Deutschland sammeln griechische Gemeinden Spenden, Hilfsmittel und Medikamente, darunter die Gemeinden in Wuppertal und Velbert.

Wenn ihr helfen wollt, dann empfehlen wir zunächst folgende offizielle Spendenverbindungen:

Spendenkonto der Kommune Rafina-Pikermi:

ΙΒΑΝ: GR20 0172 1860 0051 8609 2291 418
BIC: PIRBGRAA

Zusätzliche Konten für die Unterstützung der Betroffenen:

-Griechisches Rotes Kreuz:

IBAN: GR6402602400000310201181388
BIC: CRBAGRAA

-Ärzte Ohne Grenzen:

i) IBAN: GR27 0110 1410 0000 1412 9611 217
BIC:BNGRGRAA

ii) IBAN: GR06 0140 1990 1990 0200 2002 401
BIC: CRBAGRAA

iii) IBAN: GR03 0172 0180 0050 1800 5706 640
BIC: PIRBGRAA

Velbert

Die Diskussion zum Öl: Solidartrade – Modell für ein gerechtes Europa?

 

Diskussion mit griechischen und dt. PolitikerInnen, Gewerkschaf­terInnen u. VertreterInnen solidarischer Kooperativen

 

 

 

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17.03.2018 / Sa / 19 Uhr / Halle – Bahnhof Langendreer/ Eintritt frei

Solidartrade – Modell für ein gerechtes Europa?

Veranstalter: Hellas Solidarität Bochum, DGB Ruhr-Mark, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Bahnhof Langendreer

PDF zur Diskussion_Solidartrade

Olivenöl ist auf dem Weg – Alles zur Abholung!

Es ist soweit!  Das griechische Olivenöl kommt – an diesem Wochenende!

Per LKW und Fähre legt es die knapp 3.000 Kilometer zurück und dabei das Ionische Meer, Italien, die Alpen und Österreich durchquert. In Messinia, wo es herkommt, blüht bereits der Klee  (Foto, siehe unten). Auch in diesem Jahr werden der Olivenölbauer Vasilis Bournas und Aktivistinnen der von uns unterstützten sozialen Arztpraxis und Apotheke in Arta anwesend sein.

Die Abholung ist an
diesem Wochenende 17./18. März 2018 von 11.00 bis 16.00 Uhr

im Alsenwohnzimmer e.v., Alsenstraße 27, 44789 Bochum.

 

++++ GEBT UNS BASSENDE PETRÄGE BITTE!!!  NUR WENIGE KARPPLÄTZE !!! ++++

Anfahrt und Parken: Anfahrtskizze Ölverteilung Alsenwohnzimmer.JPG

PARKEN: In der Alsenstraße selbst stehen so gut wie keine Parkplätze zur Verfügung. Gut wäre es, wenn Sie/Ihr mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder inden umliegenden Straßen parken würden/t (z. B. Universitätsstraße, Wittener Straße) . Als gute Ausweichmöglichkeit bietet sich auch der kostenlose Parkplatz am ehemaligen Eistreff, Ecke Oskar-Hoffmann-Straße/Steinring, an. Freundlicherweise stellt das Haus der Begegnung seinen Parkplatz für die Olivenölkampagne als Kurzparkplatz zur Verfügung. Dieser ist über die Zufahrt in der Alsenstraße 19 zu erreichen (s. Anfahrtskizze). An dieser Stelle ein herzlicher Dank für die Unterstützung an die Begegnungsstätte!

Und hier noch ein Hinweis: Wie schon im letzten Jahr, wird auch diesmal wieder ein über die bestellte Menge hinausgehendes Kontingent nach Bochum geliefert. So können einerseits Besteller*innen ihre Abnahmemenge kurzentschlossen erhöhen, außerdem können auch Nicht-Besteller*innen Öl erwerben.

 

 

Eine Bitte haben wir noch: Bitte bringt die Beträge passend mit, sodass wir nicht viel zeitlichen Aufwand ums Wechselgeld machen müssen!

Klicke hier, wenn Du wissen möchtest, wie unser Olivenöl hergestellt wird:
Wie wird unser Olivenöl hergestellt?