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Bestellformular für die Olivenöl-Bestellaktion 2019

Liebe/r Mitbesteller/in!

Um unser Olivenöl der Kooperative Messinis Gea in 2019 mit uns zu bestellen, fülle / füllen Sie bitte dieses Formular aus. Vielen Dank!

 

Als Öl-Connection-Ruhr bringen wir ungepanschtes und nachhaltig unter fairen Arbeitsbedingungen produziertes Olivenöl nach Bochum.  Auch in 2019 organisieren wir dies wieder gemeinsam mit verschiedenen hiesigen Organisationen (u. a. DGB Bochum, ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet, DGB Ruhr-Mark, Humanitäre Cuba Hilfe Bochum e.V.)  und den Genossenschaften solidaritrade (D) und soliexpo (GR). Das Olivenöl kommt als Sammelbestellung aus Daras in Messinia (Südwestpeloponnes) nach Bochum. Wir freuen uns sehr über diese Kontinuität und bedanken uns bei unseren Ünterstützerinnen und Unterstützern und allen Mitbestellerinnen und -bestellern. Dadurch können wir gegenüber der Erzeuger/innenkooperative verbindliche Partner sein – Grundlage für solidarischen und fairen Handel.

Die Preise sind auch in 2019: 

12 Euro für die Glasflasche (1 Liter)

50 Euro für den Kanister (5 Liter)

Wir geben auch in 2019 gerne wieder Etiketten dazu, um die Flaschen selbst aus den Kanistern abzufüllen und damit umweltverträglich Verpackung zu sparen.

Mit dem Erlös des Öls unterstützen wir sowohl die Erzeugerkooperative Messinis Gea als auch notleidende und von der Kürzungspolitik im griechischen Sozial- und Gesundheitssystem betroffene Menschen. Denn pro Liter fließt 1 Euro  an das Hilfsprojekt „Soziale Arztpraxis und Apotheke Arta“, eine Bürgerinitiative zur Unterstützung von Kranken und mangelhaft versicherten PatientInnen im westgriechischen Arta, die wir seit Juni 2015 kontinuierlich mit Spenden finanziell unterstützen.

Im Preis des Olivenöls ist ein Beitrag für die Kooperative Messinis Gea enthalten, mit dem wir die Entwicklung der Kooperative fördern. Im Jahr 2018 konnte sie sich durch die Mehreinnahmen rostfreie Edelstahlbehälter zur Lagerung des Olivenöls anschaffen.

Öltanks

Im letzten Jahr hat sich die Kooperative auch vergrößert: Die Genossenschaft besteht nun aus 16 Mitgliedern, darunter Junge und Alte, Frauen und Männer.Kooperative AS Gruppenfoto

Eine Kostprobe des neuen Öls der Ernte 2018/19 gibt es am Samstag, den 02.03.2019 von 11.00 bis 14.00 Uhr im Alsenwohnzimmer (Alsenstraße 27, Bochum). Bei dieser Gelegenheit werden wir von der Hellas-Solidarität Bochum auch von der Kooperative „Messinis Gea“ berichten. Im Januar 2018 haben wir uns dort persönlich über die Produktionsbedingungen und -methoden informiert. Siehe dazu unseren Beitrag auf diesem Blog.

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Olivenölbestellaktion startet am 10. Februar 2019

… Unsere Sammelbestellung für unser Olivenöl 2019 hat begonnen! Das Bestellformular findet ihr ganz oben auf der Startsteite oder im Menü Öl-Connection-Ruhr auf dieser Website. Der Abholtermin wird am Wochenende 23./24. März 2019 im Alsenwohnzimmer (in der Bochumer Alsenstraße 27) stattfinden. Zuvor besteht die Möglichkeit das Öl am Sa., den 02. März 2019 zu probieren (ebenfalls im Alsenwohnzimmer, siehe auch Termine).

Wir bedanken uns sehr bei allen unseren Unterstützer/ innen und Mitbesteller/ innen – schon jetzt haben wir sehr viele Anfragen erhalten. Denn nur durch diese Verbindlichkeit können wir es den Bauern und Bäuerinnen ermöglichen, sich der griechischen Erzeugerkooperative dauerhaft anzuschließen und damit zu fairen Bedingungen zu produzieren.

In diesem Jahr ist die Kooperative Messinís Géa noch gewachsen. Es sind nun 16 Mitglieder, Junge und Alte, Frauen und Männer. Sie konnten sich durch die Mehreinnahmen in 2018 Edelstahl-Öltanks anschaffen und einen Raum für die Kooperative einrichten, in dem sie sich zu Versammlungen treffen.

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Gruppendiskussion im Raum der Kooperative

Olivenöl-Bestellaktion 2019

Liebe Olivenöl-Freundinnen und -Freunde,
auch im nächsten Jahr 2019 planen wir wieder eine gemeinsame Olivenölbestellung, so wie wir es in 2017 und 2018 gemeinsam gemacht haben. Derzeit erwarten wir mit Spannung die Nachricht unserer Ölbauern und -bäuerinnen über die Ernte in 2019.  Denn Oliven sind ein natürliches Erzeugnis und ihre Ernte unterliegt somit saisonalen Schwankungen. Sobald wir Näheres wissen, informieren wir alle unsere Bestellerinnen und Besteller per E-Mail. Sollten Sie/ Solltest Du in 2019 erstmalig mit uns bestellen wollen, so schreiben Sie/ schreibe uns einfach eine E-Mail an hellassolibo@web.de, damit wir Sie/ Dich in unseren Verteiler aufnehmen können.28619366_1236859203117210_3921866643699219631_o

Wir unterstützen Bochum SEEBRÜCKE

Seebrücke Bochum
Stoppt das Sterben im Mittelmeer und in der Wüste! 

Website Seebrücke Bochum

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Anstatt Grenzen dicht zu machen und Seenotretter*innen zu kriminalisieren, brauchen wir sichere Fluchtwege und Häfen und solidarische Städte, die bereit sind, Geflüchtete aufzunehmen.

Momentan werden die Rettungsschiffe daran gehindert, Flüchtende auf dem Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Das Engagement der Seenotrettungsorganisationen wird kriminalisiert und ihre Schiffe am Auslaufen gehindert. In Seenot geratene Flüchtlinge in das Bürgerkriegsland Libyen zurück zu bringen, verstößt gegen internationales Recht. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen erklärt: „Nach geltendem Recht müssen Menschen, die aus Seenot gerettet werden, zu einem sicheren Ort gebracht werden.“

Gegen diese menschenverachtende Politik hat sich die internationale SEEBRÜCKE-Bewegung gebildet – getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und solidarische Städte.

Auch das Sterben im Sandmeer der Wüstenrouten muss ein Ende haben. Für die Abschottung Europas bekommen afrikanische Regierungen viel Geld von Deutschland und von der EU. Die Wüstenroute als möglicher Fluchtweg ist blockiert. Das hat weitreichende Folgen und zwingt Flüchtende auf immer gefährlichere Routen. „Die Wüste ist zu einem riesigen Friedhof geworden“, sagen die Menschen aus den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. „Die Toten im Mittelmeer sieht man, die in der Wüste nicht.“ Die Verschiebung der EU-Außengrenze weit in den afrikanischen Kontinent ist tödlich. Mit einer Bekämpfung von Fluchtursachen hat dies nichts zu tun.

Fluchtursachen zu bekämpfen ist richtig – Flüchtlinge dem Sterben auszuliefern ist ein Verbrechen!

Samstag 06.10.2018 // 11:30 Uhr // Bochum
Auftakt: Hauptbahnhof // anschließend Demonstration
12.45 Uhr Kundgebung Dr.-Ruer-Platz

Bekennt Farbe! Unsere Farbe ist Orange!
Zeigt die Farbe der Rettungswesten Orange überall als Zeichen der grenzenlosen Solidarität mit Geflüchteten und der Seenotrettung. Tragt ein orangefarbenes Tuch, ein T-Shirt, eine Warnweste, Fahnen, Schilder, etc.

Forderungen an den Bochumer Rat und an die Bundesregierung:

  • Aktuell übernimmt die Stadt Bochum für 1.000 Geflüchtete weniger Verantwortung, als es der Landesschlüssel für NRW eigentlich vorsieht, weil die zentrale Erstaufnahme von Geflüchteten für NRW in Bochum eingerichtet worden ist. Wir fordern mindestens diese 1.000 Plätze für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen, die aus Seenot gerettet worden sind.
  • Ankerzentren für die zentrale Unterbringung von Flüchtlingen lehnen wir entschieden ab. Geflüchtete sollen während ihrer Anerkennungsverfahren dezentral in den Städten untergebracht werden und Gelegenheit haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und die Sprache zu lernen. Für Kinder müssen ausreichend Plätze in Kindertageseinrichtungen und in Schulen zur Verfügung gestellt werden.
  • Alle haben das Recht auf menschenwürdige Wohnverhältnisse. Wir fordern, dass die Stadt Bochum ihr eigenes Unterbringungs- und Betreuungskonzept endlich einhält. Es muss außerdem das Ziel sein, alle Menschen, die in Bochum leben, statt in engen Containern und anderen Massenunterkünften dezentral in eigenen Wohnungen unter zu bringen. Diskriminierende bürokratische Hürden und Regelungen, mit denen die Stadt Geflüchteten aus den meisten Herkunftsländern eine Privatwohnungsnahme verunmöglicht, müssen abgeschafft werden. Nötig ist außerdem eine Offensive für bezahlbare Mieten und kommunalen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau, von der alle in Bochum profitieren.
  • Familien gehören zusammen und Kinder sollten gemeinsam mit ihren Geschwistern und ihren Eltern aufwachsen. Die Begrenzung auf bundesweit 1.000 Personen bei der Familienzusammenführung bedeutet für viele Geflüchtete jahrelang – womöglich sogar für immer – von ihren Familien getrennt zu sein. Wir fordern großzügige Regelungen beim Familiennachzug, um zu verhindern, dass verzweifelte Angehörige auf lebensgefährliche Fluchtrouten gezwungen werden.
  • Zahlreiche Menschen fliehen vor gewaltsamen Konflikten, die auch mit deutschen Waffen ausgetragen werden. Wir fordern, dass das Ausfuhrverbot von Waffen in Krisenregionen endlich konsequent durchgesetzt wird und insgesamt ein Verbot von Rüstungsexporten.
  • Für Menschen, die gezwungen sind, vor Krieg, Klimawandel, Umweltzerstörung, Elend und Verfolgung aus ihren Herkunftsländern zu fliehen, müssen legale und sichere Fluchtwege nach Europa und nach Deutschland eingerichtet werden.

Waldbrandkatastrophe in Attika

Die jüngsten Waldbrände  (23. Juli 2018) haben mehr als 80 Todesopfer gefordert und der Ferienort Mati in der Nähe von Rafina ist ausgelöscht. Die Flammen rasten bei starken Winden mit 70 Km/h durch den Badeort, dessen Bebauung wie in vielen anderen attraktiven Küstenabschnitten Griechenlands größtenteils chaotisch erfolgt ist. Villen und Hotels sind buchstäblich ans Wasser gebaut worden, sodass die Fluchtwege zum Strand vielfach durch Mauern versperrt waren.  Nur wenige Strandabschnitte sind überhaupt noch öffentlich zugänglich. Die Häuser wurden mitten in die Pinien gesetzt, an Fluchtwege und Brandschutz wurde nicht gedacht. Die Ausrüstung von Feuerwehr und Brandwacht sind aufgrund der Kürzungspolitik massiv reduziert worden. Nicht zuletzt wegen der Sparmaßnahmen waren Löschflugzeuge aufgrund von mangelnder Wartung nicht funktionstüchtig oder standen nur in begrenzter Zahl zur Verfügung. Eine Petition fordert, dass die von den Waldbränden betroffenen Gebiete wieder aufgeforstet werden, so wie es das Gesetz auch vorsieht,  und nicht  – wie so oft in der Vergangenheit – als neues Bauland erschlossen werden. Gleichzeitig geht eine enorme Welle an Solidarität durch das Land. Menschen stehen Schlange um Blut zu spenden, an allen Orten werden Medikamente und Hilfsgüter gesammelt, die Zeitungen berichten von Ägyptern und Kurden, Migranten in Athen, die vor den Flammen ins Meer Geflüchtete mit ihren Fischerbooten retteten. Türkische Zeitungen titelten griechisch: „Euer Schmerz ist unser Schmerz“. Und auch in Deutschland sammeln griechische Gemeinden Spenden, Hilfsmittel und Medikamente, darunter die Gemeinden in Wuppertal und Velbert.

Wenn ihr helfen wollt, dann empfehlen wir zunächst folgende offizielle Spendenverbindungen:

Spendenkonto der Kommune Rafina-Pikermi:

ΙΒΑΝ: GR20 0172 1860 0051 8609 2291 418
BIC: PIRBGRAA

Zusätzliche Konten für die Unterstützung der Betroffenen:

-Griechisches Rotes Kreuz:

IBAN: GR6402602400000310201181388
BIC: CRBAGRAA

-Ärzte Ohne Grenzen:

i) IBAN: GR27 0110 1410 0000 1412 9611 217
BIC:BNGRGRAA

ii) IBAN: GR06 0140 1990 1990 0200 2002 401
BIC: CRBAGRAA

iii) IBAN: GR03 0172 0180 0050 1800 5706 640
BIC: PIRBGRAA

Velbert

Die Diskussion zum Öl: Solidartrade – Modell für ein gerechtes Europa?

 

Diskussion mit griechischen und dt. PolitikerInnen, Gewerkschaf­terInnen u. VertreterInnen solidarischer Kooperativen

 

 

 

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17.03.2018 / Sa / 19 Uhr / Halle – Bahnhof Langendreer/ Eintritt frei

Solidartrade – Modell für ein gerechtes Europa?

Veranstalter: Hellas Solidarität Bochum, DGB Ruhr-Mark, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Bahnhof Langendreer

PDF zur Diskussion_Solidartrade